Fuldaer Höhenweg

Fuldaer Höhenweg

Der Fuldaer Höhenweg verbindet die Riffelseehütte (2.289 m) mit dem Taschachhaus (2.434 m) und wird von unserer Sektion betreut. Er führt hoch über dem Taschachtal in südlicher Richtung oberhalb der Baumgrenze in einer Länge von ca. elf Kilometern entlang den Sonnenhängen des Grubengrates und des Eiskastenkopfes.

Die Höhenunterschiede sind nur gering. Meist geht man auf einem ausgetretenen Pfad über Grashänge, die ab und zu etwas steinig sind. Man überschreitet zwei Eiskastenbäche und gelangt im letzten Drittel in Schrofen- und Felsgelände. Die Felspassage ist durch Ketten gesichert.

Es gibt auch die Möglichkeit, diese über den „Panoramaweg“ zu umgehen. Auf dem Weg kommen in eindrucksvoller Weise immer mehr die vergletscherten Berge des Ötztals in den Blick – einschließlich Brochkogel und Wildspitze. Es empfiehlt sich ein Start von der Riffelseehütte, die man entweder mit der Seilbahn oder zu Fuß (1,5 Std.) erreicht.

Die Begehung des Fuldaer Höhenweges bis zum Taschachhaus dauert ca. 3,5 Stunden. Der Rückweg führt über die Moränenhänge des Taschachferners mit packendem Blick in dessen Eisbrüche zur Talstation der Materialseilbahn. Von hier gelangt man entweder mit einem auszuleihenden Fahrrad (Anmeldung im Taschachhaus) oder zu Fuß auf einem Fahrweg zurück nach Mandarfen. Abstieg zu Fuß insgesamt ca. 2,5 Stunden.

Text: Bernd Hofmann, Sektion Selb

 
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