FastHiking Tour Rhön | © DAV Sektion Fulda

Von der Hexenlinde zum Windberg

24.02.2026

Die zweite FastHiking Tour dieses Jahres führte unsere Wanderer u.a. zur Hexenlinde.

Unsere Gruppe unter der Leitung von Hartmut Schwab startete zu fünft mit Hund zu einer wunderschönen 20 km-Schlechtwetter-Tour zur Hexenlinde in der thüringischen Hochrhön.
Los ging's im über 1.200 Jahre alten Kaltenwestheim mit seiner ausgefallenen Kirchenanlage (Torturm mit wehrhaften Mauern). Ein geschichtlicher Punkt in diesem historischen Ort ist der sogenannte "Wetzstein", ein obeliskartiger Gedenkstein, durch den die Teilnehmenden eine geschichtliche Episode erfuhren, bei der die Frauen des Dorfes im 13. Jahrhundert mutig und geschickt feindliche Raubritter besiegten.
Nach Verlassen des Dorfes erreichte die Gruppe auf ihrer ersten Etappe, die durch immer wieder wechselnde Landschaftsformen (und Wetterkapriolen) führte, den 661 m hohen Pinzler.
Auf dem weiteren Weg durch eine Fichtenwaldsiedlung ging es über die Hochrhönfläche "Sauäcker", entlang eines schmalen Waldstreifens zur sagenumwobenen Hexenlinde mit einem Rastplatz, der allerdings nur zum Anlegen des Regenschutzes diente. Für eine Rast war es einfach zu ungemütlich.
Den Rhönhöhenweg verlassend, fanden unsere Wanderer bergab im verkehrsruhigen Dörfchen Klings, welches in einem Seitental der Felda liegt, kurzzeitig Schutz vor den straken Windböen. Weiter dem Wind trotzend stieg die Gruppe anschließend wieder, vorbei an der schönen neuromanischen Kirche, auf den seinen Namen alle ehremachenden 610 m hohen Windberg.
Nach dieser steilen​​ "Besteigung" erreichten die FastHiker schließlich, über ein ehemaliges Zechengebiet und auf festeren Wegen (an Einödmühle vorbei, auf dem Feldatal-Fahrradweg) die Kleinstadt Kaltennordheim. Die Wanderer liefen weiter durch das sehenswerte Rhönstädtchen vorbei an der Rhönbrauerei Dittmar in der Fuldaer Straße, wo der Weg am alten Sägewerk wieder hinaus in die stürmische Feldflur zurück nach Kaltenwestheim führte. Von hier genossen alle Zusammen noch einmal wundervolle Ausblicke ins obere Feldatal und hinauf zur Hochrhön.